Pranayama Pranayama

Atemübungen, die eine Betonung und Verlängerung der Ausatmung einschließen,                       können dazu dienen, unseren Geist ruhiger werden zu lassen.                                    

                                                                                                                           - Yoga-Sutra 1.34 -

Atem (Prana) bedeutet Leben und ist die Grundlage unseres Seins. Im Yoga sind Atemübungen seit vielen tausend Jahren, fester Bestandteil der Übungspraxis. Es wird unterschieden zwischen klassischen Pranayama und Mischformen.

Sie wirken je nach Technik:

  • beruhigend
  • ausgleichend
  • anregend
  • reinigend
  • fokussierend

Prānāyāma ist zunächst einmal Atembewusstheit, d.h. ich bin mir bewusst, dass ich atme. Ich nehme meine Einatmung und meine Ausatmung wahr und vielleicht auch die Pausen nach dem Ein - und Ausatem. Im Prānāyāma geht auch darum, den Atem schrittweise  in die Qualität "lang und fein" zu bringen, seinen Geist wach zu halten und auszurichten.

Denn die Prozesse im Prānāyāma sind viel feiner und subtiler und benötigen eine höhere Aufmerksamkeit als bei Körperübungen (Āsana). Um diese Aufmerksamkeit zu halten bedient sich das Prānāyāma der verschiedenen Atemtechniken. Um eine Überforderung zu vermeiden, bedarf es einer sehr guten Wahrnehmung des natürlichen Atems und einer professionellen Begleitung, da Prānāyāma ein bewusster Eingriff in das natürliche Atemgeschehen ist.

Atemübungen im Rahmen von Stressmanagement sind für mich immer das "Erste Hilfe" Paket. Sie sorgen für ein Umlenken der stressmachenden Gedanken. Der Körper kann runterfahren und sie können mit belastenden Situationen gelassener umgehen.

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